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Blumenerde unbedingt ohne Torf kaufen

Ökosystem & Klima schützen

von Greta Johanna Nußhart

Der Großteil der im Gartenmarkt erhältlichen Blumenerden besteht überwiegend aus Torf. Für dessen Abbau werden Moore zerstört. Mit der Entscheidung für torffreie Erde verbesserst Du nicht nur die Bodenqualität Deines Gartens, sondern hilfst aktiv mit, Klima und Artenvielfalt zu schützen.

Torfhaltige Erde zerstört Ökosysteme

Über 90 Prozent der herkömmlichen Garten- und Blumenerde enthält Torf. Die Vorteile von Torf: Er ist günstig, nährstoffarm, unkrautfrei und nimmt schnell Wasser auf. Dadurch verbessert das Material kurzfristig die Durchlüftung des Bodens, doch verschlechtert dessen Qualität. Da Torf wenige Nährstoffe enthält, fördert er die Versauerung des Bodens. Zudem kann Torf das aufgenommene Wasser nicht lange speichern, wodurch die Böden gerade im Sommer schneller austrocknen können.

Vor allem aber schadet der Torfabbau der Umwelt: Um Torf zu gewinnen, werden Moore und damit der Lebensraum zahlreicher Kleintiere und Pflanzen zerstört. Und Moore sind noch mehr als artenreiche und wertvolle Ökosysteme…

Moore: natürlicher Klimaschutz

Moore binden rund 700 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar, etwa sechsmal so viel wie Wald. Zudem können Moore riesige Mengen an Wasser speichern – damit schützen die Biotope uns auf natürliche Weise vor Hochwassern und Überschwemmungen.

Der Torfabbau macht diesen natürlichen Klimaschutz durch Moore zunichte. Da Moore sich sehr langsam entwickeln und durchschnittlich nur 1 Millimeter pro Jahr wachsen, ist eine Renaturierung der abgetorften Moore quasi unmöglich.

Abbau von Torf

Seit dem 17. Jahrhundert hat der Mensch etwa 99 Prozent aller Moore entwässert, abgebaut oder land- und forstwirtschaftlich genutzt.

Um für die Herstellung von Blumenerde Torf abzutragen, muss das Moor zunächst entwässert werden. Dafür werden aus den meterdicken, seit der letzten Eiszeit gewachsenen Moorschichten große Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxid freigesetzt, welches daraufhin in die Atmosphäre gelangt. Der Torfabbau ist dadurch für mindestens sechs Prozent der gesamt-globalen CO2-Emissionen verantwortlich.

Klimafreundliche Alternativen zu torfhaltiger Erde

Zur Bodenverbesserung hervorragend geeignet ist eigener Kompost. Wer im eigenen Garten selbst kompostiert und einmal jährlich eine Schaufel pro Quadratmeter in den Boden einarbeitet, führt dem Boden organisches Material mit hoher biologischer Aktivität als natürliche Düngung zu. Torf wird dadurch überflüssig.

Ähnlich gut eignen sich Rindenhumus und Holzfasern als Torfersatz, die häufig in torffreien Erden enthalten sind, ebenso wie Grünschnitt, Holz- und Rindenhäcksel, und Mineralien wie Lavagranulat oder Tonminerale. Für diese Gartensubstrate gilt, dass deren Eigenschaften zur Bodenverbesserung sogar häufig besser sind als die von Torf. Von Kokosfasern als Torfersatz ist aufgrund der schlechten Ökobilanz und des langen Transportwegs allerdings abzuraten.

Effektiver Klimaschutz in deinem Garten

„Effektiver Klimaschutz geht nicht ohne gezielten Moorschutz“, sagt Landschaftsökologin Lilje von der „Aktion Moorschutz“, die ein Schutzprogramm für Hoch- und Niedermoore fordert.

Derzeit sind nur rund fünf Prozent der handelsüblichen Blumenerde torffrei. Durch Deinen bewussten Kauf übst Du als Freizeitgärtner einen direkten Einfluss auf das Angebot in den Blumenmärkten aus. Um die Umwelt zu schützen und den Wunsch nach Torfalternativen zu unterstreichen, rät der „Naturschutzbund Deutschland“ Hobbygärtnern, Blumenerde mit der Aufschrift „ohne Torf“ oder „torffrei“ zu wählen.

Es genügt nicht, sogenannte „torfarme“ Erde zu kaufen, da diese immer noch einen Torfanteil von 60 bis 80 Prozent enthält. Auch bei bio-zertifizierter Erde ist Vorsicht geboten: Diese ist nicht unbedingt torffrei.

In diesem BUND-Einkaufsführer erfährst Du, welche Hersteller torffreie Erde anbieten und wo Du diese kaufen kannst.

Quelle: www.codecheck.info

"Think global, eat local"


Speiselokal in Neulengbach

Kurz erklärt: Bauern aus der Region liefern dorthin, Sie bestellen vorab was Sie brauchen und holen die Bestellung dort ab. Somit brauchen Sie nicht alle Bauern einzeln abklappern und es bleiben auch keine Lebensmittel übrig, die dann im schlimmsten Fall  entsorgt werden müssten.

Hier der Link: https://www.speiselokal.org/


Finde Bio-Produkte direkt vom Bauern

Alle Bio-Partner (Bäcker, Gemüsehändler, Fleischer, Brauereien, etc.) und alles Wissenswerte über Bio in Österreich.

Hier der Link: https://www.bio-austria.at/biomap

Der Ökogarten in Mödling


Das ist ein Projekt der Arge Chance, ein Verein gestützt vom AMS und Land NÖ - Arbeit mit Langzeitarbeitslosen.

Die Website: 
http://www.argechance.at/oekogarten-moedling-.html

Momentan gibt es Junggemüsepflanzen, alles bio und selbst gezogen. Pflücksalat und Kräuter sind auch schon fertig. Mehr Gemüse gibt es laufend während der Saison.

Reparieren statt wegwerfen


Im Repair Café Güssing bringen Profis der Haustechnik GmbH. mit Schülern des Gewerbegymnasiums Defekte Elektro-Geräte wieder in Schuss. Der Gedanke der Nachhaltigkeit stad im Mittelpunkt des ersten Repair Cafés in Güssing.

Auch das www.reparaturnetzwerk.at bietet diese wertvolle Dienstleistung an:

Reparieren ist Ressourcenschonung und ein Paradebeispiel für gelebte Nachhaltigkeit. Denn ein Neukauf verbraucht wesentlich mehr Material und Energie als eine Reparatur. Es gibt sie noch, die Werkstätten in denen mit viel Know-how kaputte Gegenstände wieder in Schuss gebracht werden. Die einen sind SpezialistInnen für neue Technologien, die anderen BewahrerInnen alter Handwerkskunst. Eines haben Sie gemeinsam: Sie bieten mit ihren Reparaturen eine der nachhaltigsten Dienstleistungen an. Auf dem Weg hin zu einer zukunftsfähigen Ressourcennutzung spielen diese Expertinnen und Experten eine wichtige Rolle. Reparieren anstatt wegzuwerfen bedeutet Ressourcenschonung auf höchstem Niveau. Und das ist dringend notwendig, denn der Ressourcenverbrauch steigt rasant an.

Wege zur Autarkie


Was brauchst du für ein gutes Leben?

"Diese Frage steht bei uns im Zentrum und sie führt uns immer wieder zur Basis: Eine undogmatische, lustvolle Reduktion auf das Wesentliche, die den Dingen wieder einen Wert gibt! Mit unseren Projekten wollen wir zeigen, wie ein gutes Leben für alle funktionieren kann, das selbstbestimmt, ökologisch und sozial ist, Spaß machen darf und auch einfach schön ist!

In unserem Autarkieblog wollen wir euch all diese Projekte, Ideen vorstellen und euch Anleitungen dafür geben, selbst aktiv zu werden. In jedem Artikel auf unserem Blog geben wir daher Informationen und zeigen Wege und Lösungen auf, um in immer mehr Bereichen autark leben zu können. Schau doch‘ mal rein!"

 https://www.wohnwagon.at/autarkie-blog/wege-zur-autarkie/

Bäume pflanzen als CO2-Schlucker


„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt“, sagt nicht nur ein altes Sprichwort aus Uganda, sondern auch Klimaschutzaktivisten weltweit. Trittbrettfahrer wie der amtierende US-Präsident versuchen, auf den Öko-Zug aufzuspringen, um persönliches Kapital daraus zu schlagen.

Mit der Ankündigung in seiner jüngsten „State of the Union“-Rede, die Trillion Tree Campaign zu unterstützen, sorgte der bislang nicht gerade als Öko-Freak bekannte Donald Trump für einige Verwirrung in der globalen Öko-Szene. Hat der US-Präsident angesichts des nahenden Stimmenfangs um seine Wiederwahl plötzlich doch seine „grüne Ader“ entdeckt? Oder versucht da jemand, aus einer an und für sich guten Idee politisches Kapital zu schlagen – auch wenn es gegen die eigenen Überzeugungen spricht?

Einer, der im Gegensatz zum US-Präsidenten in puncto Aufforstungsprojekte welt-weites Ansehen genießt, bleibt gegenüber Trumps Ankündigung jedenfalls skeptisch: „Aufforstung ist ein adäquates und sehr sinnvolles Mittel im Kampf gegen den CO2-Ausstoß“, sagt Felix Finkbeiner. „Aufforstung ist für den Klimaschutz wichtig und unglaublich wertvoll, kann aber nicht alles lösen.“ Jemand, der aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigt und nichts für eine CO2-Reduktion tut, der könne es mit dem Klimaschutz also nicht ernst meinen, so Finkbeiner weiter: „Sämtliche Organisationen, die sich seriös und ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen, sind sich darüber einig, dass Aufforstung alleine die Klimakrise nicht lösen kann. Wir müssen gleichzeitig den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren.“

Seit der damals neunjährige Schüler Felix 2007 in Deutschland das Projekt Plant-for-the-Planet ins Leben rief, hat sich viel getan. 150 Mitarbeiter sind heute mit Aufforstungsprojekten in Finkbeiners Namen weltweit beschäftigt, 100 davon pflanzen allein auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan durchschnittlich alle 15 Sekunden einen neuen Baum. Acht Millionen sind es inzwischen schon geworden.

Quelle: biomagazin

Der Energiezukunft auf der Spur


Vollsolare Häuser sind keine Utopie mehr, wie rund 200 sogenannte „Sonnen-häuser“ in Österreich zeigen. Sie decken bis zu 90 Prozent ihres Energiebedarfs mithilfe der Sonne.

Eine Bewährungsprobe der besonderen Art geht derzeit in Drasendorf am Längsee in Kärnten über die Bühne: Die beiden im Frühling des Vorjahres fertiggestellten „Sonnenhäuser“ erleben ihren ersten Winter. „Im April wollen wir dann eine erste Bilanz ziehen“, sagt Horst Danner von der „Holz die Sonne ins Haus“-HSH-Energie-consulting GmbH. Die beiden Häuser wurden vom Brüderpaar Rudolf und Josef Rattenberger, Geschäftsführer bei HSH, nach dem Energiekonzept des Vorarlberger Solarspezialisten Xaver Peter und in Thoma-Vollholzbauweise errichtet. Während das eine Gebäude privat genützt wird, hat das zweite eine ganz besondere Auf­gabe: Interessierte können hier probewohnen und sich davon überzeugen, dass vollsolare Häuser keine Utopie mehr sind. Schließlich werden in den beiden Häusern am Längsee rund 90 Prozent des Gesamtenergiebedarfs, also des Energiebedarfs für Heizen und Warmwasser, durch die Kraft der Sonne gedeckt. Gleiches gilt für den Eigenstrombedarf, der zu etwa 80 Prozent von der hauseigenen Photovoltaikanlage gedeckt wird.

„Formel 1-Boliden“. Doch was genau ist nun unter einem „Sonnenhaus“ zu verstehen? „Sonnenhäuser sind die Formel 1-Öko-Boliden unter den Häusern“, sagt Danner. Dienten Sonnen­kollektoren bislang primär nur der Warmwassergewinnung   und zur Unterstützung der Raumheizung, so ermöglicht das „Sonnenhaus“ die Nutzung der Sonne als Primärenergie für die Heizung. „Sonnenhäuser“ seien besonders energieeffizient und umweltfreundlich und würden, so DI Hilbert Focke, Geschäfts-führer der Initiative Sonnenhaus Österreich, schon heute den Anforderungen europäischer und österreichischer Verordnungen an Niedrigstenergiegebäude ab dem Jahr 2020 entsprechen. Focke zufolge wird bei Sonnenhäusern mehr als die Hälfte der jährlich benötigten Wärme für Raumheizung und Warmwasser mithilfe von Solar-anlagen erzeugt.

Quelle:"Holz die Sonne ins Haus“-HSH-Energie-consulting GmbH.

Regrowing: das zweite Gemüseleben


Ein neuer Trend macht sich breit und feiert insbesondere über Social-Media-Kanäle große Erfolge. Küchenreste werden einem neuen Leben zugeführt, indem sie noch einmal austreiben dürfen. Die zweite Ernte auf dem Fensterbrett eignet sich jedoch nicht für alle Sorten.

Auch wenn der Ertrag nicht kiloweise ausfallen wird,  so sorgt die zweite Ernte von Chinakohl, Jungzwiebel oder Minze doch für höchste Zufriedenheit – und deckt mitunter den täglichen Bedarf durchaus ab. Experimentierfreudige, Sparsame, ungeduldige Gartenfans, Umweltbewusste und Kinder sind dankbare Versuchspersonen, wenn es darum geht, aus Altem Neues wachsen zu lassen. Immerhin landet ein gutes Drittel aller Lebensmittel im Müll  und das behagt all jenen, die sie für die Müllberge verantwortlich fühlen, überhaupt nicht. Zu dieser Gruppe Menschen gehören auch Starköche wie Massimo Bottura und Anhänger der Zero-Waste-Welle, die das nicht weiter mit ansehen können und nach Lösungen gesucht haben. Gefun-den wurde ein besonders netter, einfacher und wirklich leicht umsetzbarer Trend zur Reduktion der Müllberge: Regrowing.                     
De facto handelt es sich bei Regrowing um eine vegetative, also ungeschlechtliche Vermehrung mittels Stecklingen. Die neuen Pflanzen sind übrigens Klone der Mutterpflanze – denn ihr genetischer Steckbrief ist dem der Mutterpflanze gleich.

Salatnachschub in Eigenregie:
Besonders gut geeignet für Regrowing sind beispielsweise Salate. Bleibt von Chinakohl oder Romana-Salat ein Strunk übrig, so beinhaltet er alle Zellinformationen, um daraus eine komplette Pflanze wachsen zu lassen. Die Zellen sind totipotent, das heißt, aus ihnen kann alles werden – von der Wurzel bis zum Blatt. Die Übung ist denkbar einfach: Ein sauberer, intakter, also nicht verfaulter oder verdorbener Strunk wird in etwas Wasser gesetzt, das täglich oder zumindest alle zwei, drei Tage erneuert wird. Das Gefäß mit Wasser und Strunk sollte warm und hell stehen, aber nicht in voller Sonne. Nun heißt es warten – schon bald zeigen sich erste Blättchen und kleine Wurzelansätze.

Quelle: biomagazin