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Rezept Herzwein (Petersilienwein)

Bei Herzschwäche für Stärkung sorge, nach Hildegard von Bingen.

„Wer im Herzen oder in der Milz oder in der Seite leidet, der trinke oft vom Petersilienwein, und es wird ihm besser gehen.“ So urteilte die wohl bekannteste Äbtissin aller Zeiten über die Heilkraft des Herzweins.

Zutaten – vorzugsweise Bio-Produkte

  • 10 Petersilienstängel
  • 1 EL Wein-Essig
  • 1 Liter Weißwein
  • 300 g Bienenhonig

 Zubereitung

  • Die Petersilie mitsamt Stängeln und Blättern mit dem Essig und dem Wein zum kochen bringen und dann ungefähr 10 Minuten lang ziehen lassen. Den Bienenhonig dazugeben und nochmals vier Minuten mit ziehen lassen. Die Temperatur des Weines sollte beim Zugeben des Honigs nicht mehr über 40 Grad liegen, da sonst die wertvollen Wirkstoffe des Honigs verloren gehen.
  • Den heißen Herzwein dann in Flaschen abfüllen, die zuvor mit einem Teelöffel starken Alkohols ausgespült worden sind. Dadurch ist der Wein nahezu unbegrenzt haltbar.

Anwendung: Bei auftretenden Herzbeschwerden zwei bis drei Esslöffel einnehmen. Man soll die positive Wirkung angeblich sofort merken können. Bei einer Kur zwischen 14 Tagen und mehreren Monaten kann man täglich drei Likörgläser davon trinken. Er wird ganz genau angewendet bei oder zur:

  • Vitalisierung des Kreislaufsystems
  • Stärkung des Herzens
  • Schlafregulation
  • Blutdruckregulation
  • Stress und Müdigkeit

 Wirkstoffe: Die entlastende Wirkung auf den Herzmuskel wird unter anderem auf die in der Petersilie enthaltenen ätherischen Öle zurückgeführt. Diese liegen im Herzwein in gelöster Form vor und sind dadurch für den Körper schnell bioverfügbar. Desweiteren enthält die Petersilie Bioflavonoide, Provitamin A und Vitamin C.

Veganes Gemüsefleisch aus den Tropen


Die Jackfrucht fasziniert Europäer schon alleine wegen ihrer Dimensionen und der Menge an Fruchtfleisch, die sie hervorbringt. „Fruchtfleisch“ trifft übrigens den Nagel auf den Kopf, denn die Jackfrucht begeistert Vegetarier und Veganer mit ihrer fleischartigen Konsistenz.

Immer öfter sind importierte Jackfrüchte auch auf heimischen Märkten zu sehen: meist aufgeschnitten in Scheiben oder Spalten, immer leicht erkennbar anhand ihrer rauen, genoppten Schale. 25 Kilogramm und mehr wiegt eine Jackfrucht. Der weißliche, feste Kern der Frucht ist umgeben von gelbem Fruchtfleisch mit vielen Samen. Wer einmal eine Frucht zerteilt hat, kennt den klebrigen, milchigen Saft, der aus dem Kern austritt und mit Wasser und Seife nicht abzuwaschen ist. Öl oder andere Lösungsmittel schaffen Abhilfe.

Von Eintopf bis Nachspeise. Die Jackfruit oder Jackfrucht wird auch Jakobsfrucht, Jaca oder Nangka genannt und gehört in vielen tropischen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln. Hauptanbaugebiete sind Indien, Bangladesch, Thailand, Indo­nesien, Sri Lanka und Nepal. In ihren Herkunftsländern wird die Jackfrucht unreif geerntet, geschält und gekocht und dient so  als Bestandteil vieler Eintöpfe. Manchmal wird sie auch sauer eingelegt oder in Chips-Form getrocknet.
Die reife, rohe Frucht ist sehr süß, schmeckt wie eine Mischung aus Bananen, Ananas und Mango und wird als Süßspeise verzehrt. Für europäische Nasen riecht sie frisch angeschnitten allerdings zumindest gewöhnungsbedürftig. Die Samen, die sogenannten Jacknüsse, müssen zunächst wie Bohnen gekocht oder geröstet werden, um genießbar zu sein. So dienen sie als Bestandteile von Currys, aber auch gemahlen, als Mehl, können sie gut verarbeitet werden, zum Beispiel in Indien für Papadam, den dünnen, knusprigen Fladenbroten. Die gerösteten Kerne schmecken ähnlich wie Maroni, werden leicht gesalzen aber auch als Snack konsumiert.
In unseren Breiten schätzt man sie aus ganz anderen Gründen: Die Konsistenz des unreifen und dann gekochten Fruchtfleisches erinnert an tierisches Fleisch.

"Heavy Metal Detox Smoothie"

Schwermetall-Entgiftungs-Smoothie nach Anthony William:

Besonders, wenn Sie gravierende Symptome haben, empfehle ich, zunächst für einige Wochen einen Leberentlastungssmoothie zu sich zu nehmen, z. B. wilde Blaubeeren – Banane – Orangensaft.

Original-Rezept (1 Portion) aus "Heile Deine Schilddrüse", Antony Willim: 

  • 2 Bananen 
  • 2 Tassen wilde Blaubeeren = wilde Heidelbeeren (Tiefkühlkost) entspricht ca. 250 g 
  • 1 Tasse Korianderkraut (ca. 1 Bund 20 – 30 g)
  • 1 TL GerstengrasSAFT-Pulver
  • 1 TL Spirulina (vorzugsweise aus Hawaii*) 
  • 1 EL atlantischer Lappentang (auch als Dulse bezeichnet) 
  • Saft von 1 Orange
  • 1 Tasse Wasser 

Die entgiftende Wirkung ist direkt spürbar.  Sie können die Zutaten dieses Smoothies auch über den Tag verteilt zu sich nehmen, um eine gewünschte Entgiftung zu fördern, essentiell für ein Powerteam zur Unterstützung der Leber sind: Blaubeeren, GerstengrasSAFTpulver, Dulse , frisches Korianderkraut und Spirulina.

Gesunder Bärlauch

 Im Frühling hat der Bärlauch, auch Waldknoblauch genannt, Hochsaison. Er ist nicht nur äußerst reich an Vitaminen, sondern hilft auch gegen Frühjahrsmüdigkeit, Bluthochdruck und Arterienverkalkung. Zudem wirkt Bärlauch entgiftend, blutreinigend, antibakteriell und durchblutungsfördernd – Grund genug, dieses Superfood viel öfter in den Speiseplan zu integrieren, zum Beispiel in Form von Bärlauch-Hummus!

 Rezept für Bärlauch-Hummus

 Das herzhaft-würzige Püree aus proteinreichen Kichererbsen und vitalstoffreichem Bärlauch kann ohne großen Aufwand selber gemacht werden. Für den Hummus können sowohl getrocknete als auch Konserven-Kichererbsen oder auf Vorrat eingekochte Kichererbsen verwendet werden. Schütte das Kichererbsenwasser aber nicht weg, denn damit können noch viele tolle Sachen zubereitet werden! Für etwa 350 g Bärlauch-Hummus werden benötigt:

  • 120 g getrocknete Kichererbsen (oder 250 g vorgekochte Kichererbsen)
  • 1 Handvoll Bärlauchblätter, je nach gewünschter Intensität auch etwas mehr oder weniger
  • 3 EL Pflanzenöl wie Raps-, Sonnenblumen- oder Olivenöl
  • 2-3 EL Kichererbsenwasser
  • Salz gemahlener Kreuzkümmel je nach Geschmack etwas Zitronensaft und Tahin

    Quelle: https://www.smarticular.net

 

Kleine Pflänzchen, ganz schön groß

Kräuter-, Blüten- und Gemüsepflanzen werden als Triebe geerntet und machen optisch, geschmacklich und auch bezüglich ihrer Inhaltsstoffe so einiges her.


Sie sind jünger als Babygemüse, aber älter als Sprossen. In den Küchen edler Restaurants haben sie bereits Einzug gehalten und beleben die Geschmackspalette, aber erfreuen auch das Auge. In vielen Fällen können nicht nur Knospen und Blätter verspeist werden, sondern auch die Halme und Stängel, weil sie in diesem Stadium noch zart sind. Auf diese Weise geht kaum etwas von der geballten Kraft der Inhaltsstoffe verloren.
Wenig überraschend stammt der Küchentrend aus den USA. Bereits in den 1980er-Jahren tauchten Microgreens auf den Tellern innovativer Restaurantköche in Kalifornien auf. Damals setzte man auf Basilikum, ganz junge Rote Rübe, Kohl, Rucola und Koriander oder eine Mischung all dieser Blattgemüse. Heute ist die Palette bedeutend größer.

Was drinnen steckt.
 Solange nur das erste Blattpaar sichtbar ist und nicht mehr als 25 bis 40 mm Länge erreicht werden, spricht man von Microgreens. Werden die Triebe länger geerntet, sind es junge Gemüse. Während jedoch Sprossen als kom-plettes Pflänzchen inklusive Wurzelansatz, Same und Austrieb verzehrt werden, werden Microgreens ohne Wurzeln verarbeitet – sie sind also ein klein wenig weiter entwickelt als Sprossen und beinhalten daher auch mehr Geschmack.
Naturgemäß sollten Nachtschattengewächse wie Tomaten, Erdäpfel, Paprika oder Auberginen nicht als Microgreens konsumiert werden, denn sie enthalten Gifte, die im harmloseren Fall auf die Verdauung und das Nervensystem  wirken. Gut geeignet sind hingegen Kohl und Rotkraut, Koriander, Rucola, Brokkoli, Kresse, Radieschen und Rettich, Senf, diverse Salate, Bohnen, Buchweizen, Karfiol, Minze, Amaranth, Fenchel, Dill, Kerbel, Erbsen, Löwenzahn, Mangold, Karotten, Alfalfa, Pastinaken, Zucchini, Kürbis, Kapuzinerkresse oder Sonnenblumen.

 

Quelle: Biomagazin