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Ernährung


Entzündungen sind eigentlich als natürliche Antwort des Organismus auf Stress zu verstehen.
Eine solche Stresssituation, mit der der Körper konfrontiert wird, lässt sich vereinfacht mit einer Erkältung vergleichen. Um die Erkältungsviren zu bekämpfen, reagiert der Körper mit Fieber. Zwar ist diese Form einer Entzündungsreaktion gegen die Krankheitserreger positiv zu bewerten, weil es in der Regel die Genesung zur Folge hat.

Problematisch sind hingegen die unterschwelligen dauerhaften Entzündungssituationen durch eine falsche Lebensführung. Die permanente Belastung durch gesundheitsschädigende Einflüsse treibt unsere Abwehrkräfte an ihr Limit. Menschen, die immer wieder unter Schmerzen leiden, wie z.B. Rückenschmerzen, sind meist chronisch übersäuert.

 

Stärken Sie Ihr Immunsystem deshalb vorsorglich und regelmässig mit einer vitalstoffreichen Ernährung!

 

 

Autumnal vegetables and fruitsWoman making salad in kitchen

 

Für Entzündungen ist vor allem auch die Arachidonsäure verantwortlich, die in Pflanzen nicht vorkommt , sondern mit tierischer Nahrung aufgenommen wird.

 

Daher: Je weniger Arachidonsäure ein Mensch in der Nahrung zu sich nimmt, desto glimpflicher scheinen auch chronische entzündliche Prozesse zu verlaufen. Dies kann vor allem durch eine konsequente Ernährungsumstellung geschehen.

 

Aus der folgenden Aufstellung können Sie den Gehalt an Arachidonsäure je 100 Gramm erkennen:
•    Kuhmilch 3,5 % = 4 mg
•    Speisequark 5 %; = 6 mg
•    Eigelb 34 mg
•    Rindfleisch 70 mg
•    Huhn 112 mg
•    Schweinefleisch 120 mg
•    Leberwurst 230 mg
•    Schweineleber 870 mg
•    Schweineschmalz 1700 mg

 

 

Kohlenhydratverbrauch senken!!!!
Kohlenhydrate erhöhen den Blutzucker und dadurch den Insulinspiegel. Dies sorgt dafür, dass Entzündungsgene angeschaltet werden. Am stärksten einschränken sollten Sie dabei Weizenprodukte (z.B. Nudeln, Brot, Gebäck), da diese Getreidesorte zusätzlich durch einen hohen Lektingehalt Entzündungen antreiben. Wer zu viel Nudeln und Brot ist, der wird dicker. Da Fettzellen entzündungsfördernde Stoffe produzieren, bekommen Menschen mit Übergewicht im Laufe der Zeit eher Krebs, Alzheimer, Diabetes oder Herzinfarkt.

 

Konservierungsstoffe  
Diese Stoffe werden bestimmten Nahrungsmitteln zugesetzt, um sie haltbar zu machen. Konservierungsstoffe richten sich gegen Bakterien, d.h. auch gegen unsere Darmflora. Sie hemmen im Lebensmittel das bakterielle Wachstum. Das gleiche bewirken sie auch im Darm. Fast alle Fast food Produkte sind konserviert. Konservierungsstoffe greifen sogar die Darmflora an und machen den Darm durchlässig. Alle E200 bis E299 sind Konservierungsstoffe. Verwenden Sie keine fertigen Soßen, Ketchup oder Mayonnaisen. Selbst gemachte Mayonnaise hält einen Tag im Kühlschrank, die in der Dose ein ganzes Jahr oder länger??? Kein Fastfood
Fastfood ist fast immer konserviert. Essen Sie keine fertigen Fleischgerichte. Dosenfleisch, Dosenfisch oder Wurstwaren sind fast immer mit Konservierungsmitteln belastet. Nehmen Sie z.B. eine Scheibe Wurst, sie wird nicht mehr so schnell schlecht, sie trocknet nur aus. Die Bakterien fühlen sich „sicher“ auf diesem Stückchen Wurst nicht mehr wohl.

 

Histamin
Histamin ist ein Gewebshormon unseres Körpers, das generell alle entzündlichen Prozesse fördert und somit eine erfolgreiche Therapie verhindern  kann.

 

Histaminhaltige Lebensmittel

Nüsse
Tomaten
Käse (insb. alter Käse)
Schokolade
Fisch
Trockenfrüchte
(Schimmelpilze)
Kakao
Wurst (insb. Salami)
Roher Schinken
Innereien
Rotwein
Weißwein (weniger als Rotwein), Bier
Kaffee (säurehaltig)
Sauerkraut
Essig (bevorzugen Sie Zitronensaft)
Senf
Hefe

 

 

Milch und Milchprodukte – sollten möglichst vermieden werden. Sie führen zu einer Übersäuerung unseres Organismus und können nur schwer verstoffwechselt werden. Um die Säuren abzupuffern, werden unsrem Organismus wertvolle Mineralien entzogen – vor allem Calcium.
Ein gesunder Mensch kann in Maßen Vollmilch trinken. Für alle chronisch Kranken  ist Milch jedoch absolut ungeeignet.

 

Zucker
„Es ist eine Tragödie, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO 10 wertvolle Jahre hat verstreichen lassen, bevor sie ihre Empfehlung zum Zuckerkonsum noch einmal überdacht und neu formuliert hat. Die neue Empfehlung, die tägliche Zuckerzufuhr auf unter 5 % der Tages-Gesamtkalorienzahl zu begrenzen, wird astronomische Auswirkungen auf Millionen Übergewichtige und Typ-2-Diabetiker weltweit haben. Chronische Erkrankungen haben in den letzten 10 Jahren die Infektionskrankheiten weltweit als Todesursache Nr. 1 abgelöst. Lassen Sie uns nicht länger tatenlos zusehen!“
Katherine Jenner, Direktorin der britischen Bewegung „Action on Sugar“.

 

Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel führen geradewegs zu Entzündungsherden.
Weißer Zucker, brauner Zucker, Haushaltszucker oder auch Agavendicksaft enthalten jede Menge Fruchtzucker – dieser  lässt unseren Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen. Heutzutage ist Fruchtzucker nicht mehr nur in seiner natürlichen Form in Obst und Gemüse enthalten, sondern wird unter den Bezeichnungen Sucrose, Glucosesirup, Maissirup oder auch Zucker  fast allen industriell hergestellten Lebensmitteln beigefügt.